Chaiselongue

Die Chaiselongue, was auf Französisch so viel wie “langer Stuhl“ bedeutet, kennzeichnet, ähnlich wie der Recamiere oder der Ottomane, eine Verknüpfung aus einem Sitz- und Liegemobiliar, welches jeweils für eine Person gedacht ist. Man nennt es auch Ruhe- oder Tagesbett und wird häufig auch als Ruhepol für den Mittagsschlaf genutzt. Gerne dient es aber auch als Quartier für Übernachtungsgäste.

Geschichte der Chaiselongue

Die Chaiselongue wird zurückgeführt auf das aus der Antike stammende Triclinium. Dieses diente zwar im antiken Griechenland und im römischen Reich als Speisesofa, hat aber unübersehbare Ähnlichkeiten mit der heutigen Chaiselongue. Allerdings war das Triclinium damals aus Stein oder festem Holz gefertigt und ist für heutige Standards zum Entspannen eher ungeeignet. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts tauchte erstmals der Begriff “chaise longue“ auf und wies erstmalig auf die eingangs erwünschte Funktion als Sitzmobiliar hin. Im Vergleich zu seinen “näheren Verwandten“, der Ottomane oder der Recamiere, geht der Vorreiter der Chaiselongue allerdings nicht einer Sitzbank oder einem Bett empor, sondern entspringt einem durch ein Fauteuil verlängertem Tabouret. Diese beiden Teile verschmolzen zu einem und daraus entwickelte sich dann die uns heute geläufige Chaiselongue, so auch die Recamiere.

Heute ist die Chaiselongue ein fulminantes Paradigma in der Domäne der Ruhe- und Tagesbetten. Die besonders edle Optik verleiht jedem Wohnzimmerbereich eine erhabene Note und akzentuiert dabei durch ihre noble Anmut.

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