Teakholz

Was ist Teakholz?

Das Wort „Teak“ entstammt der tamilischen Sprache und bezeichnet einen, in den Monsunwäldern Südostasiens beheimateten, Laubbaum, der für sein dunkles, besonders edles Hartholz bekannt ist. Das Holz des Teakbaums ist heute so beliebt, dass es in zahlreichen asiatischen Ländern in Plantagenwirtschaft hergestellt wird. Rund ein Drittel der weltweiten Produktion kommt dabei aus Burma.

Eigenschaften & Verwendung

Teak ist seit je her ein gefragter Rohstoff: bereits die alten Polynesier wussten Teak als soliden Rohstoff zum Bau ihrer Boote zu schätzen und in Thailand wurden einst ganze Paläste aus Teak gefertigt, die die Jahrhunderte überdauerten. Der Grund: durch seinen ungewöhnlich hohen Kautschukanteil, von bis zu fünf Prozent des Gesamtgewichts, ist Teak wasserabweisend und äußert witterungsbeständig, darüber hinaus aber auch säureresistent und temperaturunempfindlich. Kein Wunder also, das Teakholz heute die erste Wahl ist, wenn es um die Herstellung von hochrobusten, hölzernen Gartenmöbeln geht.

Teak als Nutzholz für die Möbelproduktion

Gartentische, Stühle, ja ganze Wohnlandschaften für den Garten werden aus Teak gefertigt. Das widerstandsfähige Hartholz eignet sich schließlich besonders für den Einsatz im Außenbereich. Doch auch Fußböden, Bootssteg, Schneidebretter oder Arbeitsplatten für die Küche werden aus Teakholz gefertigt. Teak ist der Klassiker unter den Tropenhölzern in der Möbelproduktion. Beliebt sind aber auch Kombinationen aus Teak und anderen Materialen, etwa Gartentische mit Eisensockel und hölzerner Tischplatte.

Typischerweise wird Teakholz in der Fertigung nicht lackiert, sondern mit verschiedenen Ölen und Harzen behandelt, um äußerlichen Schäden und Eintrübungen vorzubeugen. Die stark ölhaltige Oberfläche erfordert dabei die Verwendung spezieller Leime, um die Stabilität der Möbelstücke zu garantieren, andererseits ermöglicht dies aber auch den Einsatz von gänzlich unbehandeltem Holz, das dem Garten einen natürlichen und rustikalen Charakter verleiht.

Pflege

Soll das Holz seine gelblich-dunkelbraun leuchtende Farbe behalten, die es am ersten Tag hatte? Dann empfiehlt es sich das Holz regelmäßig nachzuölen. Hierfür bietet der Fachhandel spezielle "Teaköle" auf Leinölbasis an, die die Farbe der Möbel dauerhaft konserviert. Auch Möbelstücke, die lange Zeit unbehandlet blieben, lassen sich auf diese Weise leicht restaurieren und erhalten Ihren alten Glanz zurück. Bleibt das Holz dagegen dauerhaft unbehandelt, entwickelt sich im Laufe der Zeit eine silbrig-graue Patina - nicht selten macht dieser morbide Charme gerade das gewisse "Etwas" eines Teakholzmöbels aus. Der Lebensdauer des Produkts tut dies jedenfalls keinen Abbruch!

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